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Bio

Johanna

 

 

Johanna Roggan, 1984 in Dresden geboren, erhielt während ihrer schulischen Ausbildung regelmäßig Eurythmie- (Bewegungsmethode nach Rudolf Steiner) und Schauspielunterricht. Schon damals wurde ihre große Liebe zu den performativen Künsten geweckt.
Zwischen 2003 und 2008 wurde sie im Tanz ausgebildet an der Imma Birgit Buhle Schule, Nürnberg, danceworks berlin, Berlin und der Anton Bruckner Privatuniversität, Linz. Ihr Schwerpunkt galt der Auseinandersetzung mit allen Facetten des Modern Dance und des zeitgenössischen Tanzes.
Nach Beendigung dieses Studiums absolvierte sie eine GYROKINESIS®-Ausbildung in Linz und Berlin.

Bereits während der Studienzeit entwickelte sie eigene Stücke. So entstand, neben vielen kleineren Arbeiten, 2006 ein Gemeinschaftsprojekt (“Improfil“) mit Musikern der Musikhochschule Hans-Eißler, Berlin. Mit Improvisation als Arbeitsmittel, war der thematische Mittelpunkt die Annäherung an die jeweils andere Kunst und die daraus resultierenden Wechselwirkungen zwischen Musiker und Tänzer.

 

Die Begeisterung für neue Medien und deren mannigfaltige Einsetzbarkeit im performativen Bereich lässt sie seit 2008 unteranderem mit der TMA Hellerau (Trans Media Akademie) zusammenarbeiten. Es entstand ein Netzwerk aus Musikern, Videodesignern, Softwareentwicklern, Kulturmanagern, Tänzern und Visionären.

In Kollaboration mit intoLight und der TMA entstand das Gemeinschaftsprojekt "IDOL TASK – celebrity showcase", welches zum CynetArt Festival #13 Uraufführung hatte.

In der transmedialen-interaktiven Performance werden die Besucher eingeladen, sich spielerisch mit dem Thema medienbestimmter Prominenz auseinanderzusetzen. Zusammen mit zwei Tänzerinnen, die als Celebrities oder Pop-Idole identifiziert werden können, teilen sie sich einen Interaktionsraum.
Mit Hilfe verschiedener, haptischer Interfaces bestimmen die Besucher das Leben und die
Karriere dieser Idole. Dabei schlüpfen sie spielerisch in verschiedene exemplarische Rollen – Labelboss, Journalist, Dealer, Popkonsument. Durch ihre Interaktion bestimmen sie die äußeren Bedingungen und inneren Umstände der Idole.
Zu jedem Zeitpunkt haben sie direkten Einfluss auf Tanz, Bild und Sound sowie die gesamte Dramaturgie der Performance. Weder Aktivität noch Passivität bleiben ohne Resultat.

 

Johanna Roggans Suche nach neuen Bewegungsimpulsen brachte sie Ende 2008 nach Tel Aviv, Israel.
Seitdem tanzt sie bei Dana Ruttenberg Dance Group.
In Zusammenarbeit mit Sylvana Seddig und der gemeinnützigen Organisation Windows (channel for communication) gab sie 2009 einen Tanz-Workshop für palästinensische und israelische Kinder und Jugendliche. 
Außerdem unterrichtet sie regelmäßig GYROKINESIS® unteranderem für die Tänzer der Inbal Pinto Dance Company.

 

Anfang März 2010 ist Johanna Roggan wieder nach Deutschland zurück gekehrt und arbeitet seit dem eng mit der Trans-Media-Akademie Hellerau zusammen.


Johanna Roggan arbeitete unter anderem mit folgenden Choreographen zusammen:
Ana Catalina Román, Richard Siegal, Maya Lispker, Yossi Youngman, Martin Sonderkamp, Joseph Tmim, Editta Braun, Norman Douglas, Kathinka Sonneborn, Iwan Wolfe, Rosalia Ortega Fernandez, Teresa Ranieri, Jianan Qu und Robert Hewitt, HELMNOT Theater Lichtenstein (DE).
In den Bereichen Schauspiel und Physical-Theatre arbeitete sie mit Friedrich Bührer, Gudrun Scheibner und Schauspielern des “Theater der jungen Generation“ Dresden zusammen.

 

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